Tour dei Vini 1 – Crazy Pineapple
Als Tour dei Vini bezeichnet, werden in der Meisterschaft 2026 zum 20-jährigen Jubiläum 4 Turniere mehr gespielt, die auch vollends zur Meisterschaft zählen. Gestern startete diese Serie mit einem Turnier der Variante Crazy Pineapple. Und wie das Wort schon sagt, wurde es stellenweise crazy.
Bevor Obmann Robert Purgay das Turnier startete, wurde zu Ehren unseres leider viel zu früh verstorbenen Freundes und Pokerkollegen Wolfgang Plos in einer Trauerminute gedacht.
»Wolfgang wird in Gedanken immer mit uns am Tisch sitzen und in unserem Herzen fest verankert sein!«
Mit drei Karten zu Beginn, wobei man eine Karte nach dem Flop ablegen muss, wird es tatsächlich schwer zu entscheiden. War erst noch das Königs-Pärchen die beste Hand, kann urplötzlich der Draw auf Flush, Fullhouse etc. die bessere Wahl sein. Wie verrückt diese Pokervariante ist, musste der erste unserer fünf Gäste am eigenen Leib spüren. Moritz Hackls Tag endete nach 20 Minuten auf Platz 22. Klaus Schabernack, unser frisch gebackener Kassier-Stellvertreter, war zum ersten Mal (mit Ausbilder Robert Purgay) als Turnierverantwortlicher tätig. Er schied leider bereits nach einer Stunde auf Platz 21 aus, aber seinen Job als einer der beiden Turnierleiter machte er hervorragend! Für Manfred Vipauz (20), Gast Franz Herberstein (19) und Gerald Huber (18) endete das Turnier ebenso schnell.
Als Gast Matthias Knappich auf Platz 11 ausschied, freuten sich die PCPler. Die Punkteränge waren erreicht. Hermann Schriebl (10) und Bernd Zigart (9) erwischte es zeitgleich. Das Doppelte-out eröffnete den Finaltisch mit acht Spielern.
Sylvia Dirnberger, zwischenzeitlich von guten Händen verfolgt, konnte ihren Stack nicht verteidigen und erreichte Platz acht.
Der absolute Smallstack am Finaltisch, Wolfgang Tschermoneg, kämpfte wie ein Löwe, war bald Outdoor All-in und belegte schlussendlich den guten Platz sieben.
Der wieder erstarkte Manuel Lamb hatte eine neue Schattenspielerin an seiner Seite. Geworden ist es Platz sechs, was auch den Titel des Bubbleboys bedeutete.
Obmann Robert Purgay musste sehr viel Geduld aufbringen, um so weit zu kommen. Der Garant für den Finaltisch wurde guter Fünfter und wurde damit der erste Verfolger des Führenden.
Der Führende ist kein Geringerer als Anton „Toni“ Reisigner. Wie es aussieht, wird es heuer sein Jahr werden. Immer vorne dabei sammelt er Punkte ohne Ende. Diesmal wurde es Platz vier und wie es aussieht, hat er noch lange nicht genug davon.
Super gespielt, eine falsche Entscheidung getroffen, weil er das All-in seines Gegners nicht hörte und callte, bedeutete letztendlich Platz drei für Wolfgang Krasser.
Das finale Heads-up dauerte etwas länger. Gegenüber saßen sich Gast Michael Hösele und Mister »Ich brauche noch zum Überlegen« Patrick Gödl. Der hat scheinbar in den ersten Runden zur Saison einen Pakt mit dem Pokergott geschlossen. Topkarten ohne Ende, fast draußen und dann wieder auferstanden zurück zu Topkarten. Super gespielt, jedoch musste er diesmal unserem Gast den Vortritt lassen. Aber so sind die PCPler eben. Unsere Gäste werden verwöhnt. Platz zwei, Gratulation Patrick.
Wenig und schnörkellos gespielt reichte Michael für den Sieg. Wir gratulieren Michi Hösele herzlich zum Turniersieg!

Am Freitag, 6. März, starten wir wie gehabt um 19 Uhr mit dem ersten PL-Omaha-Turnier der Saison.