3. PL Omaha Turnier

3. PL Omaha Turnier 2015 (13)Die 12 angetretenen Spieler kämpften anfangs auf zwei 6er Tischen um die Plätze am Final Table, der diesmal mit 6 Spielern bestritten wurde.
Für Robert Pauritsch war es ein Versuch, Omaha einmal in Turnierform zu spielen, aber aller Anfang ist schwer. Er durfte schon sehr bald als Zuseher fungieren. Werner Taschner spielte überhaupt sein erstes Turnier in diesem Jahr. Nachdem die Feinabstimmung noch nicht passte blieb nur der elfte Platz. Robert Purgay saß eigentlich nur am Tisch um zuzusehen, wie die anderen spielten. Dass er eigentlich dieses Turnier in seinem Kalender gar nicht berücksichtigt hatte, und nur aus organisatorischen Gründen anreiste, damit das Turnier überhaupt stattfinden konnte, bewies der magere zehnte Platz. Dieselbe Situation wie der Obmann hatte Kassier Herwig Kager. Auch er hatte anfangs dieses Turnier nicht auf seinem Spielplan, und hatte sich auf Bitten von Robert dazu überreden lassen. Platz Neun war das Resultat daraus. Platz Acht ging an die einzige Amazone bei diesem Turnier, Lilli Hartlieb.
Platzer Martin musste als Siebter das Turnier verlassen. Somit stand der Final Table fest.
Christian Brand erwischte es als ersten. Ein guter sechster Platz. Kurz darauf war auch für Robert Hofer Schluss. Der undankbare fünfte Platz, und somit der Bubble Boy des Abends.
Für Klaus Schabernack war es sein erstes PL Omaha Turnier. Geduldig gespielt, als Belohnung Rang Vier.
Dany Moser, Egbert Conze und Thomas Bogacs waren die letzten drei Verbliebenen am Tisch. Zeitweise stagnierte das Spiel und war direkt langweilig. Bis Obmann Robert Purgay, der den Final Table dealte, die Karten so verteilte, dass es zum Showdown des Jahres kam:
Egbert, mit dem zweithöchsten Stack am Tisch, eröffnete mit einem Potsize Raise. Was schon erwähnenswert ist, da Egbert eigentlich ein Gegner von Preflop Raises in der Variante PL Omaha ist. Thomas, der absolute Chipleader am Tisch, callte. Dany bezahlt das Raise ebenfalls.
Nach dem Flop K J 10 stellte Egbert All In. Thomas bezahlt ebenso wie der Smallstack Dany.
Egberts Hand: 9 3 A K – Gewinnchance knapp 7,82%
Toms Hand: K 10 8 5 – Gewinnchance 10,80%
Danys Hand: A Q 10 9 – gefloppte Straße und Nut Flush Draw – Gewinnchance 75,29%
Mit der 4 am Turn stieg Danys Chance diesen riesen Pot zu gewinnen auf 83,60%. Egbert und Thomas blieben magere 5,5% zum Gewinn.
Es kam, womit keiner gerechnet hätte: Mit der 10 am River machte Thomas das Full House und nahm beide Spieler zeitgleich aus dem Turnier. Die Euphorie bei Tom war dementsprechend groß.
Mit langen Gesichtern starrten seine Gegner auf das Board. Dany blieb der dritte Platz. Wieder kein Sieg. Egbert musste sich mit Platz Zwei zufrieden geben.
Der große Sieger hieß Thomas Bogacs. Wir gratulieren herzlich zu diesem Erfolg! Der Platz im Masters ist gewiss, und in der Tabelle macht er einen Sprung nach vorn.

Rangliste