4. PL Omaha Turnier

20150911 - PL Omaha 4 (36)Obmann Robert Purgay lachte übers ganze Gesicht: 16 Spieler sammelten sich um die Pokertische, um bei PL Omaha wichtige Punkte für die Meisterschaft zu sammeln. Neue Rekordteilnahme für diese Spielvariante!
Mit Edeltraud und Manfred Vipauz, sowie Gast Gerwin Arnetzl aus Graz, drei Spieler, die das erste Mal Turniermäßig an den Start gingen. Familie Vipauz zahlte Lehrgeld. Manfred verließ als erster das Turnier, Edeltraud folgte eine Stunde später auf Platz 12. Nicht gerade mit guten Händen gesegnet, schied Robert Zöhrer auf Platz Neun aus, und ebnete somit den Weg für den Final Table.
Bernd Zigart konnte den Finaltisch nur kurz genießen, Platz Acht – sein bestes Ergebnis heuer. Nach einigen Höhen und Tiefen musste sich Egbert Conze schlussendlich mit Platz Sieben zufrieden geben. Auf Platz Sechs folgte ihm – der wahrscheinliche Meister 2015 – Jürgen Schieghofer. Gerwin Arnetzl, ein lieber und treuer Gast des PCP, erreichte in seinem ersten PL Omaha Turnier den hervorragenden fünften Platz. Anfangs zurückhaltend, kam Robert Purgay später immer besser ins Spiel. Aber der Fluch des Gewinnens stoppte ihn am vierten Platz, das „Sterndal“ bleibt wohl unerreicht. Thomas Bogacs, der heuer schon ein PL Omaha Turnier gewinnen konnte, wurde guter Dritter.
Das Finale bestritten Heads Up Neuling Christian Brand und Gerald Dirnberger, der wie Robert vom „Sterndal“-Fluch belegt ist. Die erste Hälfte des Finales dealte Familie Conze. Egbert als Dealer, Ulli als Mischmaschine. Danke dafür! In der zweiten Hälfte ein Kuriosum. Zwei Dealer, die abwechselnd die Karten austeilten, prägten das Bild. Der Viertplatzierte Robert, und der Drittplatzierte Thomas nahmen sich der Sache an und beschleunigten somit das Spiel merklich.
Die Finale Situation dealte Robert, zum Leidwesen seines größten Konkurrenten Gerald, um einen der begehrten Acht Plätze fürs Masters. Christian, mit 7.000 Chips mehr wie Gerald, erhöht Preflop, Gerald kontert mit einer 3bet, welche Christian bezahlte. Der Flop brachte 9 J 7 . Christian spielte 35.000 an, worauf Gerald All In pushte. Christian überlegte kurz und bezahlte das All In. Gerald hielt Q Q 7 2 . Christian hielt mit K J 4 2 dagegen. Christian lag mit 60% zu 40% vorne. Die 8 am Turn bedeutete für Gerald Drawing dead! Die A am River vervollständigte nur nach das Bord. An Christians erstem Sieg war nicht mehr zu rütteln. Gerald haderte mit dem Schicksal, dass der Fluch wieder zugeschlagen hatte.
Wir gratulieren Christian Brand herzlich zu seinem ersten vollen Erfolg!

Am 25. September, bei der Tullamore Open, die zur Whisky Tour zählt, haben Gerald und Robert abermals die Chance den Fluch endlich abzulegen.

Rangliste