Die Tullamore Open – das große Finale der Whisky Tour

Tullamore Open 2013Ulli Conze – der große Sieger im Finalen Showdown der Whisky Tour!

Das Finale der Whisky Tour war nicht nur wegen der herrschenden Temperaturen eine heiße Sache. Zu heiß an diesem Tag, schien es unseren Obmann gewesen zu sein. Andreas Pospisil verließ als erster den Tisch. Für ihn der entäuschende 13. Platz.  Auf Platz Zwölf landete Herwig Kager. Herwig hatte mit einer Spende den Preisgeldtopf fast verdoppelt. Herzlichen Dank dafür. Platz Elf ging an den zweimaligen Toursieger Sonny Mickla. Für Jürgen Schieghofer blieb Platz Zehn. Astrid Tanscsics belegte Platz Neun. Nach anfänglichem Traumstart, beendete Alois Klapsch das Turnier auf Platz Acht. Eine Achterbahnfahrt war dieser Abend auch für Egbert Conze. Zum Schulss wurde es der siebte Platz.

Da nur fünf Plätze ausbezahlt wurden, entbrannte ein heißer Kampf um den undankberen sechsten Platz. Erwischt hatte es diesmal Manfred Schöberl. Als Bubble Boy des Abends durfte er sich mit einer Flasche Wein trösten. So wie die Plätze Sieben bis Neun.

Ein paar Hände später das nächste Drama: Robert Purgay pusht All-In und wurde von Gerald Dirnberger und Thomas Bogacs gecallt. Der Flop brachte 10 10 6 . Bogasc pushte All-In, worauf Dirnberger seine Karten in den Mack warf. Bogacs zeigte 10 7 . Dem gegenüber standen Purgays 9 9 . Bogacs lag mit 90% zu 10% vorne. Der Turn war, sentsationell, die 9 . Full House für Purgay. Nun lag er mit 85% zu 15% vorne. Aber wie so oft in diesem Spiel, hatte der Pokeregott einsehen mit Bogacs und bescherte ihm am River die 7 , und somit das höhere Full House. Robert Purgay verabschiedete sich mit Platz Fünf in den Urlaub. Kurz darauf erwischte es aber auch Thomas Bogacs: Platz Vier, und wie Purgay zuvor eine Flasche Wein. Platz drei an diesem Abend erspielte sich, nachdem er lange Zeit der Chipleader war, Franz Mailänder. Neben dem Preisgeld durfte er sich auf eine Auswahl von Mini Whiskys aus den USA freuen.

Das Finale Heads Up bestritten somit Ulli Conze und Gerald Dirnberger. Nach einigem Geplänkel gab es ein Raise von Conze, die circa 60 zu 40 an Chips vorne lag, auf 40.000, welches von Dirnberger gecallt wurde. Der Flop brachte 4 A 2 . Conze checkte, und Dirnberger pushte All-In. Mit den Worten „Ich will nach Hause, ich calle.“, schob Conze ihre Chips in die Mitte. Dirnberger zeigte Q 6 . Conze hielt K 8 . Für alle war dieser Call natürlich ein Kopfschütteln wert. Beide hatten – nichts. Conze lag mit 72% Siegchance vorne. Die 9 am Turn brachte Dirnberger noch die Flush Chance. Der J am River besiegelte das Desaster, und brachte Ulli Conze den Sieg in der Tullamore Open. Herzliche Gratulation!