Masters 2018

Traditionell endet die Saison mit dem PCP-Masters. Die besten neun Spieler der abgelaufenen Meisterschaft treffen sich noch einmal, um sich zu messen.
Christian Frieser nahm sich die Zeit und fungierte als Dealer. Herzlichen Dank dafür! Im Laufe des Turniers teilte er sich den Job mit Wolfgang Tschermoneg.
Für einige der Teilnehmer war es die Chance sich den ersten Titel zu holen.
Der frischgebackene Champion Robert Purgay konnte sich nicht ein zweites Mal in die Masters-Siegerliste eintragen.
Mit A A pushte er All-In, bekam das erhoffte call mit 10 10 von Bernd Zigart und – verlor. Die 10 am Turn war der Anfang vom Ende für Robert. Wenige Hände später schob er seine letzten Chips in die Mitte und verlor. Richtig geraten – gegen Bernd.
Mehr erwartet hatte sich auch der Vorjahreschamp Dany Moser. An diesem Abend jedoch lief nichts nach Plan. Ein ernüchternder Platz acht war das Resultat.
Die Möglichkeit den Masterstitel zu verteidigen vor Augen, war auch für Robert Pauritsch das Turnier mit Platz sieben schnell zu Ende.
Gerade noch ins Masters gerutscht, anfänglich stark gespielt und einige Chips gesammelt, endete das Turnier für Hans Stelzer schlussendlich auf den mageren sechsten Platz.
Platz fünf erspielte sich Robert Hofer. Auch für ihn galt: Alles versucht aber wieder knapp vor einem Titel gescheitert.
Zwischenzeitlich glaubte man, Thomas Bogacs wolle den Tisch „fressen“. Der Chipstapel wuchs, sein Selbstvertrauen ebenso. Doch nach und nach wendete sich das Blatt zu seinen Ungunsten. Pott um Pott musste er seinen Gegnern überlassen. Im Endeffekt der (vielleicht doch) enttäuschte vierte Platz. Somit bleibt der PL Omaha Champion Titel von 2013 (wo PL Omaha noch als eigenständige Meisterschaft gewertet wurde und erst 2015 mit NL Holden zusammengelegt wurde) sein bislang einziger Titel beim PCP.
Ulli Conze profitierte davon, dass Martin Platzer aus beruflichen Gründen die Teilnahme absagen musste. Ulli rutschte als Zehnte der Meisterschaft ins Masters: Nach einigen Auf und Ab reichte es für den hervorragenden dritten Platz.
Ingrid Frieser und Bernd Zigart hießen die beiden Finalisten. Bernd hielt sich anfangs zurück. Erst als er die Asse des Obmanns knackte, legte er richtig los.
Ingrid dagegen hielt an ihrem tighten Spiel fest. Sah es erst so aus, als würde die Strategie nicht aufgehen, wurde sie, je länger das Turnier dauerte, dafür belohnt. Mit dem Großteil der Chips vor sich pushte sie All-In. Bernd zögerte nicht lange und callte.
Chefdealer Christian legte die Karten auf. Q Q für seine angetraute Ingrid. K 10 für den nach Chips Außenseiter Bernd. Bereits über 70 % Siegchancen Preflop für Ingrid. Nach der 2 5 Q war das Finale schon fast „gegessen“. Rein rechnerisch blieben Bernd nicht einmal mehr 4 %, um das Ruder herumzureißen. Aber Christian legte für seine Liebste noch einen obendrauf. Q am Turn. Poker – wenn, dann ordentlich.
Bernd musste sich, wie 2016 bei der Meisterschaft, wo er gegen Ulli am Ende verlor, auch diesmal einer Frau den Vortritt lassen. Eine tolle Leistung und wieder einmal bei einem Titel knapp vorbeigeschrammt.
Herzliche Gratulation an Ingrid Frieser zum Gewinn des Masters 2018! Verdient hat sie es sich allemal, was ihre Leistungen in dieser Saison beweisen.

Am 1. Dezember findet die Jahreshauptversammlung statt. Danach die Weihnachtsfeier, wo wie alle Jahre der neue Champion gekürt wird! Der Vorstand bittet um rege Anteilnahme!

 

Anmeldung JHV & Weihnachtsfeier