NL Holdem 7

Nach endlosen 3 Jahren endlich wieder ein Sieg für Thomas Bogacs.
Die Verfolger mussten Haare lassen.
Nach einem Sieg kam die Ernüchterung.
Die ersten neun Plätze fürs Masters sind hart umkämpft.

Vorweg: Drei Jahre nach seinem letzten Sieg (3. Turnier PL Omaha 2013) konnte Thomas Bogacs endlich wieder jubeln. An diesem Abend gab es kein Rezept gegen die Bogacs-Dampfwalze. Nach und nach eliminierte er seine Gegner, um kurz vor Mitternacht seinen Sieg zu feiern.
Bis es so weit war, passierte einiges. Für Klaus Schabernack (25), Robert Hofer (24) und Manfred Vipauz (23) dauerte der Abend nur knapp 30 Minuten. Gerald Dirnberger (22), der vor 14 Tagen erst das PL Omaha Turnier gewann, musste ebenfalls sehr früh seinen Platz räumen. Mit Q-Q gegen die Asse von Hans Stelzer hatte er keine Chance.
Patrick Schmids ausscheiden auf Platz neun läutete den Final Table ein.

Hans Stelzer hatte an diesen Abend zweimal die American Airlines. Geholfen hatten sie ihn nur bedingt. Platz acht in der Endabrechnung.
Platz sieben und somit Bubble Boy: Wolfgang Tschermoneg. Bei vier gespielten Turnieren vier Mal den Finaltisch erreicht. Top!
Der Führende der Meisterschaft, Robert Purgay, erkämpfte sich Platz sechs. Nachdem seine stärksten Gegner an diesem Abend nicht an ihre Leistungen anschließen konnten, war dieser sechste Platz eine Menge wert.
Melanie Trobos-Pinter konnte nach drei eher mäßigen Ergebnissen endlich wieder eine Topleistung abrufen. Platz fünf, wir gratulieren.
Bei seinem ersten Antreten als Gastspieler wurde er Letzter. Dass er jedoch Pokern kann, bewies er gestern. Paul Zouna erspielte sich Platz vier, gewann mit seiner netten Art wieder viele Freunde und wird nächstes Jahr mit ziemlicher Sicherheit als Mitglied um die Meisterschaft rittern.
Platz drei, mehr war leider an diesem Abend nicht drinnen. Christian Hofer kann damit jedoch sehr gut leben.

Das wohl schnellste Heads Up der Vereinsgeschichte bestritten Thomas Bogacs und Dany Moser. Dany pushte mit dem letzten Rest in der allerersten Hand sogleich All In. Thomas, mit über 90 % der Chips vor sich, callte sofort. Danys Hand: J 5 . Toms Hand: J 6 . Diese Konstellation überraschte nicht wirklich. Denn genauso lief es den ganzen Abend für Tom. Ein kleiner Vorteil für Tom. Die Chance das es zu einer Teilung kommt lag bei knapp 35 %.
Der Flop brachte Q 10 7 . Die Teilungsmöglichkeit erhöhte sich auf 66 %. Die 4 am Turn hob die Chance zur Teilung auf 68 %. Wenn man jetzt glaubte, die ganze Aufregung war umsonst, da sich die beiden den Pot so und so teilen, irrte. Jede Vier, oder höhere Karte als die Vier, teilte den Pot. Dealer Bernd Zigart legte die 2 auf den River und bescherte den Heads Up ein schnelles Ende.
Dany nahm es mit Humor. Eine tolle Leistung und ein Schritt näher zum Einzug ins Masters Finale.
Wir gratulieren Thomas Bogacs herzlich zu seinem lang ersehnten Sieg! 6,02 Punkte fehlen ihm noch auf Platz Neun.

Das vorletzte Turnier der Saison ist bereits am 05. Oktober. Die Tullamore Open. Das letzte der vier Whisky Turnieren zur Meisterschaft.

Rangliste