NL Hold’em II

Die zweite Runde hatte ein paar Überraschungen parat.

• Manuel Trobos-Pinter schreibt sich in die Gewinnerliste ein
• Manfred Schönegger hat einen super Einstand beim PCP
• Die besten der 1. Runde können nicht überzeugen

20 PCPler (keine Gäste diesmal) spielten auf drei Tischen um Punkte für die Meisterschaft. Pünktlich um 15 Uhr konnte das Turnier gestartet werden. An den Tischen wurde hart, jedoch mit Bedacht gekämpft. Bis zur großen Pause gab es keine nennenswerten Aktionen. Keiner der Spieler musste frühzeitig das Turnier verlassen. Einzig Manfred Vipauz rettete sich mit einem nichtssagenden Stack in die Pause. Kaum aus der Pause zurück, kam für Manfred auch schon das Ende (Platz 20). Nicht viel besser erging es Jürgen Schieghofer (19) und Sarah Lamb (18). Dessen Mann Manuel hingegen hielt die Familienehre hoch und schaffte es an den Final Table.
Der obersten Gottheit des PCP lief es an diesem Tag auch nicht nach Wunsch. Obmann Robert Purgay wurde neunter und sein Stellvertreter Gerald musste sich mit Platz zehn zufriedengeben.

Als Smallstack an den Finaltisch gekommen, musste Edeltraud Vipauz diesen auch als erster wieder verlassen. Platz acht in der Endabrechnung.
Nur zwei Minuten später erwischte es auf Platz sieben liegend Peter Fontana.
Als Bubbleboy zu scheitern ist immer ärgerlich. Aber da muss jeder Pokerspieler einmal durch. Diesmal erwische es Manuel Lamb und seine Schattenspielerin Carla. Platz sechs, um einiges besser als beim ersten Turnier der Saison.
Platz fünf erspielte sich Bernd Zigart. Ein zufriedenstellender Einstand in die neue Saison.
Hans Peter Tragut hat über die Weihnachtszeit das Pokern auch nicht verlernt und feierte mit seinem vierten Platz einen guten Einstieg ins neue PCP-Jahr.
Sein erstes Turnier als neues PCP-Mitglied konnte für Manfred Schönegger nicht besser verlaufen. Platz drei, nachdem er gegen den unangreifbaren Spieler des Tages seine letzten Chips verlor.
Chronik: Nach einem Bet von Manuel Trobos-Pinter kam das All In von Manfred (40k Chips) und das call von Manuel. Manfred zeigte 10 10 , Manuel 8 8 . Manfred lag mit knapp 80 % Gewinnchance weit vorne.
Der Flop: Q 3 2 – 91 % für Manfred.
Der Turn: 4 – Manfred 95,45 % – Manuel klammert sich an 4,55 %, um nicht einen großen Pot zu verlieren und einen weiteren Gegner zu eliminieren.
Der River: schon oft die entscheidende Karte zwischen Freud und Leid. Auch diesmal. Was keiner mehr glauben konnte. Dealer Robert legte die 8 auf den Tisch. Das Geschrei war fulminant. That‘s Poker!

Das finale Heads Up zwischen Manuel Trobos-Pinter und Wolfgang Tschermoneg war eher einseitig, was auf den Chipstapel der beiden zurückzuführen war. Manuel mit mehr als 2/3 der Chips vor sich und dem Wissen, dass er an diesem Tag alle Pokergötter auf seiner Seite hat, machte bald ein Ende. Um 20:31 Uhr stand es fest. Manuel feiert seinen ersten Sieg beim PCP.
Keinem sei es mehr gegönnt als Manuel (Anm. d. Red.), der sein Poker kontinuierlich verbesserte und somit den Einzug in den Kreis der Sieger feiern konnte.
Wolfgang war mit dem zweiten Platz sichtlich zufrieden.
Wir gratulieren Manuel Trobos-Pinter herzlich zu seinem ersten vollen Erfolg!

Nachdem lt. Medien ab 19. Feber wieder die 3G-Regel gelten sollte, werden wir uns im Ausschuss besprechen, ob wir den Termin des PLO Turniers von 12. Feber auf 19. Feber verschieben sollten. Der Samstag wir so lange bestehen bleiben, bis die Mitternachtssperrstunde fällt.

 

Tabelle